Fachgerechte Bautrocknung erfordert Erfahrung und Professionalität

Wasserschäden sind in Deutschland keine Seltenheit. Statistisch werden etwa 1.000.000 Schadensfälle pro Jahr verzeichnet, bei denen die Folgeschäden meist abhängig davon sind, wie schnell und in welcher Weise Hauseigentümer darauf reagieren. Zwar ist bei einem vorliegenden Wasserschaden meist schnelle Eigeninitiative gefragt, jedoch reicht diese nicht grundsätzlich auch aus, Folgeschäden nachhaltig zu vermeiden. Vielmehr sollen Immobilienbesitzer eine gesunde Kombination aus Eigenleistung und fachgerecht durchgeführte Maßnahmen durch Spezialisten in Anspruch nehmen. Denn je nach Entstehung des Schadens können ganz unterschiedliche sinnvolle Vorgehensweisen in Betracht kommen, die die Folgekosten und auch den Aufwand deutlich reduzieren können.

Die ersten Schritte bei vorliegendem Wasserschaden

Ein Wasserschaden, ganz gleich, auf welche Art er entstanden ist, trifft Immobilienbesitzer und Hausbewohner immer überraschend. Dennoch ist in allen möglichen Konstellationen wichtig, schnell zu handeln. In Eigeninitiative sollte hier das umgehende Abpumpen des eingedrungenen Wassers erfolgen, was Immobilienbesitzer selbst vornehmen oder durch Fachunternehmen durchführen lassen können. Restfeuchtigkeit sollte danach in jedem Fall aufgewischt werden, um das Eindringen in die Bausubstanz möglichst gering zu halten. Auch Heizen und gutes Durchlüften der betroffenen Räume kann notwendig sein, damit ggf. verdunstende Feuchtigkeit an die Außenluft abgegeben werden kann.

Je nach Umfang des Schadens reicht dies allerdings nicht aus, um durch Feuchtigkeit entstehende Schäden zu vermeiden. Für Laien ist hierbei oft nicht ersichtlich, ob weitere Maßnahmen notwendig sind, so dass an dieser Stelle oft die Einschätzung von Profis erforderlich ist, um das Problem vor Entstehung weiterer Schäden zu beheben. Denn oft zeigt sich erst viele Monate später das tatsächliche Ausmaß, was schnell hohe Kosten und aufwendige Sanierungsmaßnahmen mit sich bringen kann.

Professionelles Vorgehen bei Wasserschäden

Je nachdem, wie der Wasserschaden entstanden und in welcher Weise Wasser in das Gebäude eingedrungen ist, sind spezielle Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden notwendig. Liegt beispielsweise ein Rohrbruch vor, sollte in jedem Fall eine fachgerechte Leckortung erfolgen, um auszuschließen, dass weiterhin Wasser in die Wände des Gebäudes einsickern kann. Zusätzlich müssen Lecks nach Ortung des Schadens natürlich entsprechend abgedichtet werden. Mit Hilfe einer professionellen Schadensanalyse kann festgelegt werden, welche Vorgehensweise weiterhin notwendig ist.

In vielen Fällen ist eine professionelle und fachgerecht ausgeführte Bautrocknung nach Behebung der Schadensursache notwendig. Hierbei ist zu entscheiden, welche Formen der Bautrocknung in Betracht kommen, und wie umfangreich und zeitaufwendig die Bautrocknung sein wird. In weiteren Schritt muss ergründet werden, ob Dämmschichten beschädigt wurden und entsprechend saniert und ausgetauscht werden müssen. Denn auch hier können sich weitere Schäden bilden oder ggf. gesundheitsschädliche Mikroorganismen und Schimmel, was sich negativ auf die Lebensqualität der Bewohner auswirken kann. Auch in diesem Fall ist der Rat von Profis unerlässlich, um die bestmöglichen Maßnahmen für einen dauerhaft gesunden Lebensraum zu schaffen.