Warum die Entfeuchtung eines Neubaus unerlässlich ist

Vor allem bei Neubauvorhaben ist Feuchtigkeit ein zwangsläufiges Thema. Denn gerade im Rahmen eines Baus werden sehr viele Materialien im Gemisch oder in Verbindung mit Wasser verwendet, deren Trocknung häufig eine sehr große Zeitspanne einnimmt. Hierbei handelt es sich nicht um kleine Mengen, sondern kann durchaus weit mehr als 1.000 Liter betragen. Zu den verwendeten Materialien zählen u. a. Zement, Beton, Mörtel, Ziegel und auch Estrich sowie auch weitere Materialien, bei denen Flüssigkeit zur Verarbeitung verwendet wird.

Das verwendete Wasser ist zwar für die Verarbeitung des Materials wichtig, kann jedoch dieses zu einem späteren Zeitpunkt nachhaltig schädigen, wenn es nicht ausreichend trocknen und wieder an die Außenluft abgegeben werden kann. Aus diesem Grund besteht eine Notwendigkeit, diese Feuchtigkeit vollständig zu entfernen, bevor das Bauobjekt tatsächlich genutzt wird.

Auf welche Arten eine Bautrocknung stattfinden kann

Insbesondere im Sommer liegt die Lösung nahe, den Neubau einfach gut durchzulüften, um die Flüssigkeit entsprechend verdunsten zu lassen. Dies ist sicherlich die günstigste Variante, nimmt jedoch leider auch sehr viel Zeit in Anspruch. Darüber hinaus muss das Außenklima entsprechend geeignet sein. Liegt eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vor, kann der Trockenprozess nicht wirklich auf diese Weise durchgeführt werden.

Darüber hinaus ist es notwendig, die Luftfeuchtigkeit im Gebäude stetig zu kontrollieren. Eine Trocknung kann sich somit mehrere Monate hinziehen. Durch Heizen kann dieser Vorgang zwar ein wenig vorangetrieben werden, ist jedoch noch immer ein großer Zeitaufwand und verzögert die Objektnutzung. Ein großer Nachteil hierbei ist, dass durch das Heizen die Baumaterialien großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind und es so langfristig zu einer Schädigung kommen kann.

Effektiver und schneller ist die technische Bautrocknung mit Hilfe entsprechend geeigneter Bautrockner. Zwar sind hier die Anschaffungskosten relativ hoch, jedoch können Bautrockner auch gemietet werden, so dass hier lediglich die Mietkosten für den benötigten Zeitraum anfallen. Bautrockner verkürzen die Bautrocknung Berlin auf einen Minimumzeitaufwand (ca. 60 Prozent weniger), ohne dass dabei Schäden an der Bausubstanz entstehen, sofern sie professionell und korrekt eingesetzt werden. Zusätzlich sind sie energiesparender als Heizlüfter und eine stetige Kontrolle von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur ist nicht notwendig.

Zu beachten ist hierbei, dass die Größe des Bautrockners und dessen Leistung auf das Gebäudevolumen abgestimmt sein sollte. Denn ein größerer Bautrockner mit mehr Leistung gewährleistet nicht, dass die Trocknung schneller vonstattengeht, sondern kann dann Schäden an der Bausubstanz verursachen. Darüber hinaus verbrauchen sehr große Geräte auch mehr Energie als eigentlich für eine effiziente Bautrocknung notwendig wäre. Eine Beschleunigung der Bautrocknung kann dagegen durch den Einsatz von Ventilatoren erreicht werden.